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UltorSpezial

Panama Hat Der ultorianische Glaube
Ultor ist der Gott der Gerechtigkeit und des Richtens. Seit jeher ist er der Feind aller Götter des Bösen und des Chaos. Das Glaubenszeichen ist die Schwertwaage. Sie steht für Gerechtigkeit und für die Rechtsprechung mit dem Richtschwert. Ultors Gerechtigkeit steht über jedem weltlichen Recht, denn allein Ultor vermag wahre Gerechtigkeit zu empfinden und auszuüben. Anhänger des Chaos oder Schwarzmagier werden durch die Kraft der Heiligen Flamme geläutert. Weiterhin verlangt der ultorianische Glauben die bedingungslose Umsetzung der Werte Tradition, Disziplin, Gehorsam, Opferbereitschaft und Mut (Verzage niemals im Angesicht des Namenlosen und seiner Kreaturen). Für jeden Priester Ultors ist das Richten die höchste Pflicht. Ultorianer leben streng nach den Gesetzen ihres Gottes und sie sind verpflichtet, diese bei jeder Gelegenheit gegenüber anderen durchzusetzen. Im ultorianischen Glauben ist die Zahl „Sieben“ von großer Bedeutung. So muss sieben Mal am Tag gebetet werden, der Codex Veritas (das Buch der Wahrheit, die „Bibel“ der Ultorianer) hat sieben Kapitel und es gibt sieben ultorianische Orden. Die besondere Bedeutung dieser Zahl ist auf die sieben Propheten zurückzuführen, die Ultor zum Zwecke der Verkündung seines Wortes und zum Missionieren ausgesandt hat.

Die heilige ultorianische Kirche
Die heilige ultorianische Kirche mit Sitz in Aklon-Stadt ist der stärkste Vertreter des ultorianischen Glaubens. Sie ist die größte und einflussreichste Instanz der ultorianischen Glaubenswelt und beansprucht uneingeschränkte Macht. Der Einfluss der heiligen ultorianischen Kirche geht aufgrund ihrer finanziellen und militärischen Mittel weit über Aklon hinaus. Die Priester der heiligen ultorianischen Kirche tragen weiße Roben, die schwarz abgesetzt sind. Teilweise haben die Gewänder schwarze Gugeln. Die Ordensritter und Schwertbrüder tragen weiße Waffenröcke. Ultorianische Gläubige müssen ein Glaubenssymbol und ein Schwert tragen. Sie sollten einen Codex Veritas besitzen.

Die Nuntii
Die sieben Ordensführer Nuntii bilden die Synode zu Aklon –Stadt. Die Nuntii werden von Ultor selbst bestimmt. Sie sind die Vertreter der sieben Propheten (Ordensgründer) auf Erden. Die Synode steht den sieben Orden vor und hat die abschließende Urteilsmacht in allen Glaubensfragen. Konzilbeschlüsse der heiligen ultorianischen Kirche sind erst dann bindend, wenn diese von der Synode bestätigt wurden. Dann allerdings sind sie „Gesetz“. Die Nuntii sind per Definition unfehlbar.

Die heilige ultorianische Kirche
besteht aus sieben gleichgestellten Glaubensorden:

  1. Der Orden der gnadenvollen Vergebung: Funktion: Heiler; Nuntius: Nefratius Aerhedil; Heiliger: St. Paxus Hierbei handelt es sich um den gemäßigtsten ultorianischen Orden. Anhänger dieses Ordens glauben, dass jedes Wesen Vergebung durch Ultor erlangen kann. In besonders schwierigen Fällen wird diese Vergebung jedoch nur mittels der Läuterung durch die Heiligen Flammen erreicht. Schwerpunkte dieses Ordens sind die Ausübung der Heilkunst und die Sammlung von Wissen über Heilung. Der Orden betreibt Hospize und Lazarette, über militärische Macht verfügt der Orden nicht.
  2. Der Orden des gerechten Zorns: Funktion: Hardliner, Konservative; Nuntius: Tergon von Praxitien; Heiliger: St. Deragar Dies ist der fanatischste und militanteste Priesterorden. Oft handelt er nach der Prämisse „Verbrennt sie alle, Ultor wird die Seinen schon erkennen“. Beheimatet ist der Orden in Wehrklöstern. Zudem existiert eine stattliche Anzahl an Ordensregimentern. Vor allem während der Kreuzzüge waren diese Regimenter wegen ihrer unnachgiebigen und erbarmungslosen Bekämpfung der Diener Al-Machials bekannt und berüchtigt. Zusammen mit dem Orden der reinigenden Flamme bildet der Orden des gerechten Zorns den orthodoxen Flügel in der Synode. Über diesen Orden gibt es die wenigsten Fakten und die meisten Gerüchte. Es heißt, dass dieser Orden einen Geheimdienst aufgebaut hat, dessen Agenten sogar in Kolte sitzen. Tatsache ist, dass es sich bei diesem Orden um den direkten Informationszuträger für die Inquisition handelt.
  3. Der Orden des reinigenden Blutes: Funktion: Exorzisten; Nuntius: Tabalir Kirbandur (ist leider verschollen); Heiliger: St. Jeseniel Dies ist der Orden der Exorzisten. Mitglieder bringen das Wissen des Ordens gegenüber Dämonen und Kreaturen, die die Seele der Menschen angreifen, zum Einsatz. Zahlreiche Ordensritter des reinigenden Blutes schützen reisende Priester und die Exorzismen. Viele Exorzisten der Inquisition stammen aus diesem Orden.
  4. Der Orden der reinigenden Flamme: Funktion: Läuterer; Nuntius: zur Zeit keiner, stellvertretender Nuntius (Custos): Abt Herodes von Ardens; Heiliger: St. Tarquiel Hierbei handelt es sich um einen orthodoxen Orden. Die Hauptaufgaben bestehen im Befragen und Läutern. Die Ordensmitglieder sorgen für eine bedingungslose Verfolgung von Chaosanbetern und Schwarzmagiern und für ihre Aburteilung und Läuterung. Es gibt in diesem Orden zahlreiche Ordensritter, die in militärischen Einheiten organisiert sind. Sie sollen den Schutz der Priester und Klöster gewährleisten. Zudem kamen sie während der Kreuzzüge gegen die Anhänger Al-Machials zum Zuge. Der Orden stellt weiterhin die Befrager für die Inquisition. Zur Zeit führt eine Vereinigung von Äbten des Ordens die Geschäfte, da der alte Nuntius auf der Ars Bellica durch eine Intrige des Namenlosen wieder in das Elysium einging und Ultor noch keinen neuen Nuntius erwählt hat. Als großes Wunder Ultor wird angesehen, dass St. Tarquiel vor einigen Jahren wiederbelebt wurde, er führte nachfolgend für einige Zeit den Orden selbst an.
  5. Der Orden des geflügelten Wortes: Funktion: Missionare; Nuntia: Tirene von Lanelindidir; Heiliger: St. Barateus Dies ist der Orden der Missionare. Ordensmitglieder (männliche wie weibliche) verbreiten das Wort Ultors in aller Welt. Viele Priester in kleineren Dörfern und Gemeinden stammen aus diesem Orden. Die militärische Macht ist gering. Es gibt nur wenige Ordensritter, die die Missionare auf ihren Reisen schützen.
  6. Der Orden des wissenden Geistes: Funktion: Gelehrte; Nuntius: Ubald von Torwendil; Heiliger: St. Marathenan Dieser Orden vergrößert das Wissen der ultorianischen Kirche und bewahrt es. Die größten Kirchengelehrten entstammen diesem Orden. Von besonderer Bedeutung ist die Beschäftigung mit der Dämonologie. Der Orden sammelt Wissen über Dämonen und erforscht deren Namen. Da dies große Gefahren birgt, sind nur die glaubensstärksten Brüder und Schwestern dieser Aufgabe gewachsen. Die geheimen Archive dieses Ordens sind außerordentlich gut bewacht. Die Standorte dieser Wissensquellen und Forschungsstätten sind nur wenigen bekannt. Der Orden hat nur wenige Ordensritter zur Verfügung, die ausnahmslos damit beauftragt sind, Bibliotheken und geheime Archive zu bewachen.
  7. Der Orden des reinigenden Schwertes: Funktion: Schwertbrüder; Nuntius: Bela von Trodt; Heiliger: St. Raundir Hierbei handelt es sich um den weltlichen Arm der ultorianischen Kirche. In diesem Orden sind ausschließlich Männer zugelassen. Sie nennen sich Schwertbrüder. Dabei handelt es sich jedoch nicht um Priester, viele Ordensmitglieder können nicht einmal Lesen und Schreiben. Es ist zahlenmäßig der mit Abstand größte Orden. Er ist streng militärisch organisiert. Die Aufgabe des Ordens ist es, den Priestern Schutz zu bieten und Krieg im Namen Ultors zu führen. Im Gegensatz zu den Priestern ist es den Schwertbrüdern erlaubt, jede mögliche Waffe zu führen, nicht nur Schwerter. Der Führer des Ordens trägt nicht den Titel Nuntius, sondern Großmeister der Schwertbrüder. Er hat in Kriegszeiten den Oberbefehl über alle Truppen der ultorianischen Kirche.


Die Orden lassen sich in drei Gruppen unterteilen:

  • Die Orthodoxen: Gerechter Zorn und Reinigende Flamme. Diese Orden leben am strengsten nach den Worten des Codex Veritas und sind am unnachgiebigsten gegenüber jeder Form von Andersdenkenden.

  • Die Gemäßigten: Reinigendes Blut, Wissender Geist und Geflügeltes Wort. Diese Orden bilden oft die Vermittler zwischen orthodoxen und liberalen Strömungen.

  • Die Liberalen: Gnadenvolle Vergebung und Reinigendes Schwert (Schwertbrüder). Diese beiden Orden sind bekannt dafür, neue und oftmals auch kontroverse Ideen hervorzubringen.


Die Hierarchie der sieben Orden
Vor den Augen Ultors sind alle Orden gleich. Wenn die ultorianischen Brüder und Schwestern in einem Kloster organisiert sind, ist die oberste Instanz der Abt des Klosters. Außerhalb der Klöster wird eine ultorianische Gruppe meist von einem Prior geführt, da die Äbte selten die Klöster verlassen. Im Kloster ist der Prior oft der Stellvertreter des Abtes. Darunter kommen die Brüder und die Novizen, Angehende Priester, die die Weihe noch nicht empfangen haben. Im Kloster bildet sich oftmals eine eigene, nicht offizielle Hierarchie, die mit den jeweiligen Aufgaben zusammenhängt. So ist der Bibliothekar einer Abtei mit berühmter Bibliothek vielleicht angesehener als z.B. der Cellerar. Die Nuntii der sieben Orden haben Stellvertreter, die Custodes. Wer außerhalb der 7 Orden steht, gilt als Minorit bzw. als Minoritin. Hierbei handelt es sich in der Regel um Laienbrüder und –schwestern. Wie bereits erwähnt, steht auch die Inquisition außerhalb der 7 Orden und genießt „Sonderrechte“.

Desweiteren gibt es noch die heilige ultorianische Inquisition. Die heilige ultorianische Inquisition ist ein unerbittliches Instrument im Kampf gegen Ketzer, Häretiker und Anhänger des Chaos. Die Inquisition untersteht direkt der Synode. Die Führer der Inquisition, der Primus Exorcissimus, der Primus Daemonicus und die Prima Melliores, sind nur den sieben Nuntii Rechenschaft schuldig.

Deteils zu Ultor : HandoutLeviathan

Glaubensstrukturen
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