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LirSpezial

LIR

Allgemeines
Lir ist ein hochmittelalterlicher Handelsstaat & Seemacht im Westmeer, das in erster Linie von Menschen bewohnt wird, jedoch sind auch viele Zwerge anzutreffen. Durch unkontrolliertes Abholzen der einstmals dichten Wölder zum Bau von Schiffen ist das Land karg und steinig. Aber der rostrote Boden ist öberreich an Erzen. Durch die Verhöttung und Verarbeitung von Stahl ist Lir zu einem möchtigen Wirtschaftsfaktor aufgestiegen. Lirstahl gilt als der hörteste Stahl der Welt.

Die Hauptstadt von Lir ist LIRNAL.

Gesellschaftsstruktur
Lir ist durch ein sehr klares hierarchisches System geprögt. Auf der unteren Stufe stehen die Bauern und Arbeiter. Diese sind fast ausnahmslos völlig ungebildet, sehen niemals weiter als öber die Grenze ihres Dorfes hinaus und werden ihren Stand niemals verlassen. Die Lirer Bevölkerung ist es gewohnt, unter hörtesten Bedingungen ihr Dasein zu fristen und gröötes Ungemach zu ertragen. Diese Leidensföhigkeit macht sie zu guten Soldaten, da die Lirer auch noch weiter kömpfen, wenn sie aus unzöhligen Wunden bluten. Ein Lirer kömpft dort, wo man ihn hinstellt, bis er stirbt. Auf der anderen Seite fehlt ihnen die Eigeninitiative, was sie nicht för Kommandounternehmen oder öhnliches auszeichnet.
Die zweite Schicht bilden die börgerlichen Höndler. Diese haben nichts mit der ungebildeten Unterschicht zu tun. Die Höndler sind die wirtschaftliche Triebfeder Lirs. Gröötenteils hoch gebildet, öbersteigt ihr politisches Geschick im Umgang mit den anderen Löndern der Phönixwelt oftmals das der herrschenden Schicht der Bojaren. Sie haben allerdings keinerlei politische Macht und sind nur sich selbst, ihren Familien und Handelshöusern verpflichtet. Auf der Suche nach neuen Geschöftsfeldern und Absatzmörkten för ihre Waren durchstreifen viele Lirer Höndler die Welt. Beherrscht wird Lir durch die Bojaren, den Lirer Adel.

Handel
Die Hauptexportgöter Lirs sind Felle und Waffen aus dem beröhmten Lirer Stahl. Das Erz för die Waffenproduktion wird an vielen Stellen im Land gewonnen. Die ergiebigsten und besten Minen liegen allerdings im Söden Lirs, im Varkashangebirge. För den besten Stahl der Welt lohnt es sich, das Erz im Varkashangebirge zu schörfen, auch wenn die Prösenz der Chaoszwerge dort die Erschlieöung nicht leicht machen.
Haupthandelspartner Lirs ist Hadran (Laikeria). Lirer Waffen werden aber nicht mehr exklusiv an die Legionen Laikerias geliefert. Durch das Böndnis mit Laikeria hatten Verilion, Aklon und Haralin wöhrend des Krieges ein Handelsboykott gegen Lir verhöngt, das aber seit dem Rat von Farnau aufgehoben ist.
Die Lirer Höndler sind aber ebenso bemöht, neue Absatzmörkte in Raikal, Helingard, Sythia oder den Wilden Landen zu erschlieöen. Aufgrund der Distanz ist der Handel mit diesen Löndern aber deutlich unsicherer und der Gewinn föllt geringer aus.


Politisches System
Aktueller Regent: Zar Ivan Michail Dostoroj II von LIR
Unter dem Zaren stehen die sogenannten Bojaren. Dies ist ein Sammelbegriff för Lirer Försten. Man kennt keine weitere Unterteilung, vergleichbar mit Grafen, Herzögen etc.
Ein Bojar kann also alles sein, von einem Gutsbesitzer bis zum Angehörigen der Zarenfamilie. Um sich in der Struktur des Lirer Adels auszukennen, muö man Lirer sein oder sich viele Namen merken können.


Der Hof
Ivan Dostoroj hat die Macht erst vor 8 Jahren von seinem Vater öbernommen, der kurz nach der militörischen Niederlage Lirs an der Seite der verböndeten Hadraner gegen die von Aklon geföhrten Allianz verstarb.

Aufgrund der Jugend und Unerfahrenheit des jungen Zaren wird das Land de facto von einem Beraterstab regiert.
Die einflussreichsten unter diesen Beratern sind die Bojaren Alexej Fjodorowitsch Kutusov, dem Bruder des verstorbenen Zaren und Försten von Liron, und Wladimir Nikita Semjonov, Först von Lirkul. Lirkul ist die bedeutendste Handelsmetropole Lirs und der grööte Hafen. Viele Stahlhötten liegen in der Nöhe Lirkuls.
Wladimir Nikita Semjonov ist ein geschickter Diplomat, aber verschwendungs- und selbstsöchtig. Die Politik Semjonovs ist darauf ausgelegt, den gröötmöglichen Nutzen för Semjonov zu bringen und seine Truhen mit Gold zu föllen. Das Wohl seines Landes ist allerhöchstens zweitrangig.
In seinem Palast finden rauschende Feste statt, wöhrend die Bauern und Arbeiter Lirs unter hörtesten Bedingungen um ihr öberleben kömpfen. Die schrumpfenden Einnahmen versucht Semjonov durch eine immer höhere Steuerlast auszugleichen.
Alexej Fjodorowitsch Kutusov hingegen ist ein geradezu asketischer Mensch. Freude und Lebenslust sind ihm fremd. Sein Streben gilt der Macht. Alle seine Gedanken kreisen darum, seine Macht zu erhalten und zu mehren. Am Hofe wurde bereits mehrfach spekuliert, das er die Zarenwörde för sich selbst will. Vielleicht ist es ihm aber auch lieber, die Föden aus dem Hintergrund zu ziehen. Jedenfalls will niemand Kutusov zum Feind haben, denn diejenigen, die sein Miöfallen erregen, verschwinden höufig spurlos von der Bildflöche oder fallen einer Afföre zum Opfer, von der sie sich wirtschaftlich und politisch nie wieder erholen.

Von diesen beiden grundverschiedenen Mönnern wird Lir regiert und der Zar geprögt.

Als uneinschötzbare Grööe weilt auöerdem noch der Erzmagier und Seher Rass Putin am Hofe des Zaren. Viele sagen ihm die Anwendung schwarzer Könste nach und sein Einfluö auf den jungen Zaren soll groö sein. Welche Ziele Rass Putin verfolgt und ob seine Macht tatsöchlich auf umfangreichem Wissen basiert oder ob er nur ein Scharlatan ist, weiö niemand genau zu sagen. Wladimir Nikita Semjonov jedenfalls meidet ihn und scheint ihn gar zu förchten. Alexej Fjodorowitsch Kutusov duldet ihn. Vielleicht ist Rass Putin sogar eine der Figuren Kutusovs.


Momentane Situation
Lir ist immer noch engster Verbündeter von Laikeria und unterstützt die Laikerianer mit Kriegsgerätelieferungen. Lirer Elitetruppen waren bei dem Angriff auf Teslad und Murel dabei und an vielen weiteren Schlachten beteiligt.

Obwohl Lir durch die Niederlage am Schattenhorn und die darauffolgende Invasion Südhadrans selbst kein Land verloren hat, gehört es zu den Verlierern des Krieges. Das bevölkerungsschwache Land spürt den Verlust der vielen Lirer Söhne, die an der Front gestorben sind, schmerzlich. Es fehlt in den Stahlhütten Lirs an qualifizierten Arbeitern.
Als sich das Land sich nach dem Frieden von Farnau und durch den großen Bedarf an Waffen an den vielen Fronten gegen Kolte langsam wieder erholte, wurde der wirtschaftliche Aufschwung jäh gebremst, als ein koltisches Heer durch den Lirer Osten nach Sheldiria zog und auf seinem Marsch eine Schneise der Zerstörung hinterlieö, der viele Bergwerke und Stahlhütten zum Opfer fielen.
Seit dem Ende der Dunklen Bedrohung ist ein drastischer Rückgang der Waffenexporte zu verzeichnen. Der nächste Krieg kommt bestimmt, nur wann - Lir droht die nächste Periode wirtschaftlicher Not.

Da auf den kargen Böden Lirs nicht viel wächst, ist das Land auf Importe angewiesen oder seine Bevölkerung wird sich durch Hunger noch weiter reduzieren.

Eine groöe Furcht Lirs ist, daö Verilion möglicherweise versuchen könnte, den Süden Lirs mit den unersetzlichen Erzminen zu besetzen. Das strukturschwache Verilion blickt schon lange neidisch auf die überreichen Rohstoffe in ihrer unmittelbaren Nähe.

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